Jugend von Mozart

In Salzburg bekam Wolfgang Amadeus Mozart eine Stelle als dritter Konzertmeister der Salzburger Hofkappelle, bekam dafür jedoch keinen Gehalt. Sein vater brach mit Wolfgang nach Italien auf und verbrachte mit ihm dort fast dreieinhalb Jahre. Verona, Mailand, Bologna, Florenz, Rom, Neapel, Turin, Venedig, Padua, Vicenza, Verona, Innsbruck, danach kurze Erholung in Salzburg. Erneut in Rom gelang Wolfgang Amadeus Mozart etwas unglaubliches. Nachdem er ein oder zwei Mal die vom Vatikan streng geheim gehaltene Partitur der neunstimmigen „Miserere“ von Gregorio Allegri gehört hatte, konnte Wolfgang diese aus dem Gedächtnis fast fehlerfrei niederschreiben.

Die Jugend von Wolfgang Amadeus Mozart

Wieder in Salzburg wurde Wolfgang Amadeus Mozart von Fürsterzbischof von Salzburg, Hieronymus Franz Josef von Colloredo zum Konzertmeister der Salzburger Hofkapelle ernannt. Trotz dieser Fixanstellung reisten Vater und Sohn Mozart weiterhin nach Italien und Wien. 1773 entstand Mozarts erstes Klavierkonzert und auch in diesem Jahr übersiedelte die ganze Familie Mozart in das Tanzmeisterhaus, heute als „Mozart Wohnhaus“ bekannt. Erneut nach einer längeren Reise kehrte Wolfgang Amadeus Mozart nach Salzburg zurück und wollte an seinen Erfolgen anschließen. Nachdem „Dramme per musica il ré pastore“ jedoch beim Puplikum nicht besonders gut ankam, endete seine Karriere in der Salzburger Hofkapelle. Er reichte sein Abschiedsgesuch ein.

Im Jahr 1777 begab sich W.A. Mozart mit seiner Mutter auf Reisen durch Deutschland. Er hoffte auf eine Stelle in einem der kurfürstlichen Orchester als deren Kapellmeister. Jedoch ohne Erfolg. Auf dieser Reise aber lernte er die Familie Weber kennen und verliebte sich in deren Tochter Aloisia. Aloisia war eine junge Sängerin und später in München Primadonna.
Nach einer weiteren Reise nach Paris konnte Mozart sein Ballettstück „Les petits riens“ aufführen. Am 3. Juli 1778 verstarb Wolfgangs Mutter.

Drei Monate später traf er in München erneut auf die Familie Weber. Erst Monate später erreichte er seine Heimatstadt in der Wolfgang Amadeus Mozart Hoforganist wurde. Er komponierte die Krönungsmesse. Ein Jahr später, nach heftigen Auseinandersetzungen mit dem Erzbischof, kündigte Wolfgang Amadeus Mozart in Salzburg den Dienst und kehrte seiner Heimatstadt für immer den Rücken zu. Er ging als freischaffender Komponist nach Wien. Nun begann die Schaffenszeit mit dem Singspiel „die Entführung aus dem Serail“, die „Opera buffa Le nozze die Fiagro“ (Figaros Hochzeit), Don Giovanni, Cosi fan tutte und „eine kleine Nachtmusik. Im Jahr 1791 war die uraufführung der großen Oper „die Zauberflöte“.
In Wien lernte Mozart auch Gottfried van Swieten kennen, der ihn mit Arbeiten von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel zeigte, welche starken zukünftigen Einfluss auf W.A. Mozart haben sollten.