Die späte Periode

Im August 1782 heiratete Mozart dann Constanze Weber, die Schwester von Aloysias, die er in München kennen gelernt hatte. Sie bekamen sechs Kinder, von denen jedoch bereist vier Kinder nach kurzer Zeit starben. In den Jahren 1784 trat Wolfgang Amadeus Mozart den Freimaurern bei, wie auch sein Vater einige Jahre später. In der “Zauberflöte” und “Le nozze die Figaro” konnte man diese Mitgliedschaft spüren. Das war für das Wiener Publikum zu viel und sie wendeten sie von Mozart ab. Seine finanzielle Situation verschlechterte sich somit dramatisch. Sein Vater Leopold verstarb im Mai 1787 in Salzburg.

Mozart - Die späte PeriodeVergebens versuchte Wolfgang Amadeus Mozart mit diversen Reisen seinen Karrieresturz abzuwenden, jedoch ohne Erfolg. Die Oper “Cosi fan tutte” fand nur wenig Anklang beim Publikum und die Einnahmen blieben aus. Erst der große Erfolg mit der Aufführung der “Zauberflöte” lies Wolfgang A. Mozart wieder hoffen. In Wien wieder angekommen und die Aufführung der Zauberflöte mit einem großen Erfolg belohnt, widmete er sich der Niederschrift des „Requiems“. Dieses konnte er jedoch nie beenden. Constanze Mozart behauptete, dass Franz Xaver Sußmayer, ein Schüler Mozarts, die Komposition beendete. Wolfgang Amadeus Mozart erkrankte und konnte sich nie mehr erholen. Mozart starb am 5. Dezember 1791 mit nur fast 36 Jahren, nach der Uraufführung der Zauberflöte.

Johannes Chrysostomus Wolfangus Theophilus Mozart wurde in einem allgemeinen Grab am St. Marxer Friedhof begraben. Heute steht eine Gedenktafel an der Stelle, an der vermutet wird, dass Mozart seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Diese wird heute noch von vielen Menschen besucht und gilt als eine besondere Pilgerstätte für Klassikfans aus der ganzen Welt.

Wolfgang Amadeus Mozart wird oftmals als verarmter Genius dargestellt, was er aber auf Grund zahlreicher Ergebnisse von Zeitforschern widerlegt werden kann. Mozart lebte auf enorm großen Fuße und konnte mit seinem Geld nicht umgehen. Er lebte über seine Maße, und die entsprachen keinesfalls einem armen Künstler.