Mozart und die Mozartkugel

Mozart und die Mozartkugel

Es ist eines der Markenzeichen Salzburgs schlechthin und allein des Namens wegen wird die Mozartkugel immer wieder direkt mit dem Musikgenie Wolfgang Amadeus Mozart in Verbindung gebracht. Doch hat die süße kleine aus Schokolade und Marzipan bestehende Mozartkugel wirklich etwas mit dem Musikgenie Mozart selbst zu tun, oder wie kommt es das dieses leckere Naschwerk den Namen des wohl bekanntesten und berühmtesten Salzburgers trägt?

Nun grundsätzlich ist es natürlich so, dass es zu Mozarts Zeiten sicherlich noch keine Mozartkugel im heutigen Sinne gab und das es auch nicht historische nachweisbar ist, ob Mozart eine Vorliebe für Schokolade, Marzipan oder andere Bestandteile der Mozartkugel hatte. Doch dennoch steht die Mozartkugel für den sicherlich bekanntesten Sohn Salzburgs. Doch wie kommt das? Liegt es an der engen Verbundenheit von Mozart zu seiner Geburtsstadt oder vielleicht doch eher daran, dass die Stadt Salzburg ihrem berühmtesten Sohn ein süßes Denkmal schaffen wollte? Letztes ist der Fall, denn die Mozartkugel wurde zum süßen Denkmal für einen einzigartig talentierten Salzburger, der heute einfach überall in der Stadt an der Salzach vorzufinden ist und seit Mozarts Emblem von den Verpackungen der süßen Mozartkugeln lacht, da ist die Mozartkugel eben ebenso eng mit ihm Verbunden wie Salzburg es selbst als Geburtsstadt des Wunderkindes ist.

Gilt es also zu hinterfragen, warum die Mozartkugel mit dem Emblem und Namen von Wolfgang Amadeus Mozart geschmückt ist, dann sollte man sich nicht fragen, ob Mozart ein Freund der Süßen Genüsse war, sondern vielmehr ob es nicht doch nachvollziehbar wäre, dass das Genie die Mozartkugeln gemocht hätte. Denn Mozart liebte die schönen Dinge im Leben und so ist es sicherlich vorstellbar, dass das Genie der klassischen Musik durchaus seine Freude damit gehabt hätte, dass ihm viele Jahrzehnte nach seinem Tod ein so süßes und leckeres Denkmal in Form einer Praline gemacht wurde.