“Sound of Mozart” im Einsatz in Newe York

“Sound of Mozart” im Einsatz in Newe York

Die Kulturhauptstadt Salzburg steht im Jahre 2006 einmal mehr im Zentrum des Interesses. Zu verdanken hat sie es ihrem wohl berühmtesten Sohn: Wolfgang Amadeus Mozart. Am 27. Januar 1756 wurde das musikalische Genie hier geboren. Sein Name ist untrennbar mit Salzburg verbunden. Ein willkommener Anlass für den Landeshauptmannstellvertreter Dr. Wilfried Haslauer die Vorzüge der schönen Stadt auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu präsentieren. Er befindet sich für eine Woche auf Promotionstour in New York.

Begleitet wird Haslauer von zahlreichen Vertretern aus den Bereichen Kultur, Handel und Wirtschaft. Der Beginn dieser Präsentation fand im Hotel “Four Seasons” statt. Dort wurden die Schwerpunkte des Mozart-Programmes vorgestellt. Die Premiere der Mozart-Oper “Zaide” wurde hierbei ebenso angekündigt wie die Vorführung des Filmes “Die Wadenmesser” von Kurt Palms. Salzburg zehrt aber nicht nur von der Kunst vergangener Jahrhunderte. Der musikalische Geist von Mozart inspiriert auch immer wieder junge Künstler zum Kreieren zeitgenössischer Musik. Die bestehenden Strukturen der klassischen Musik werden somit stetig auf reizvolle Weise erweitert ohne sich aufzulösen. So kann man getrost behaupten, dass in Salzburg Klassik und Moderne Hand in Hand miteinander gehen.

Gerade dieser konstante kulturelle Reichtum Salzburgs soll im Mozartjahr 2006 besonders betont werden. Dr. Wilfried Haslauer sieht dabei auch viele positive Aspekte in Bezug auf den wirtschaftlichen Faktor. Die Kultur ist für ihn sozusagen der Motor für eine erfolgreiche Wirtschaft. Wer sich von der Musik des Meisters in New York begeistern lässt, wird sicher gerne auch einmal seine Heimatstadt besuchen wollen. Steigender Tourismus füllt die Kassen Salzburgs auf. Die Rechnung wird aufgehen… Am 27.Januar gibt es in New York ein Konzert mit den Wiener Philharmonikern. Riccardo Muti übernimmt die Leitung. Stars wie Gidon Kremer und Renee Fleming werden von dem Wiener Sängerverein dabei unterstützt.

Der Vizepräsident der internationalen Stiftung “Mozarteum”, Dr. Johannes Honsig-Erlenburg, ist ebenfalls in New York mit von der Partie. Er sprach auf einer Pressekonferenz den Weltbürgercharakter Mozarts an. Durch seine unsterbliche Musik ist das Genie weltberühmt geworden. Mozart ist heute ein internationales Kulturgut. Die Bezeichnung des “Salzburgers” würde seinem Schaffen somit bei Weitem nicht gerecht. Gerade in einer kosmopolitischen Stadt wie New York betonte Honsig-Erlenburg diesen Aspekt sehr gerne. Aber auch die Stadt Salzburg rüstet sich zum Mozartjahr. Die Ausstellung “Viva Mozart” ist eine Hommage der Stadt an ihren größten Sohn. Ab dem 27. Januar 2006 ist dieses Projekt in der Residenz von Salzburg zu sehen. Der zeitgenössischen Musik wird gleichzeitig die Referenz erwiesen. 10.000 Euro stehen für die beste zeitgenössische Komposition als Preis in Aussicht. Salzburg wird, gerade durch die Unsterblichkeit Mozarts, seinen Status als geistig-kulturelles Zentrum noch weiter festigen können.